Häufige Elternfragen
Kann mein Kind nach dem Montessori-Kinderhaus in eine konventionelle Schule eingeschult werden?Die meisten unserer Kinder gehen ganz normal in die 1.Klasse. Die Rückmeldungen der Lehrerinnen sind sehr positiv, die Kinder seien sozial weit entwickelt und lernbegierig, meist haben sie auch im Lesen und Rechnen einen grossen Vorsprung.
Wenn die Lehrperson ihren Unterricht individualisiert, geht es den Kindern sehr gut, andernfalls droht es ihnen langweilig zu werden, sodass ein Überspringen der 1.Klasse erwogen werden muss.
Ich möchte mein Kind lieber nur 2 oder 3 Mal pro Woche ins Kinderhaus schicken, ist das möglich?
Nein, denn unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die gute Stimmung im Kinderhaus nur zustande kommt, wenn die Kindergruppe stabil ist. Zudem wollen die Kinder unbedingt jeden Tag kommen, sobald sie sich eingewöhnt haben.
Wie gewöhnen sich neue 3-jährige Kinder im Kinderhaus ein?
Jedes Kind geht seinen ganz eigenen Weg. Es gibt Kinder, die am Anfang sehr viel Nähe zu uns brauchen, andere stürzen sich begeistert in Tätigkeiten, wieder andere wollen am Anfang nur zuschauen. Es gibt auch Kinder, die sofort von einem älteren Kind unter die Fittiche genommen werden. Was bis jetzt immer geholfen hat, wenn es mal Abschiedstränen gab: Mit dem Kind die Meerschweinchen oder die Fische im Aquarium füttern oder unserem Frosch Fred einen schönen fetten Regenwurm kredenzen.
Warum werden im Montessori-Kinderhaus die Tätigkeiten der Kinder als „Arbeit“ bezeichnet, dürfen die Kinder denn nicht spielen und Spass haben?
Montessori hat von "Arbeit" gesprochen um ihrer hohen Wertschätzung für das Tun der Kinder Ausdruck zu verleihen. Heutzutage hat die Wissenschaft die Wichtigkeit des kindlichen Spiels anerkannt, sodass man "spielen" mit "arbeiten" gleichsetzen kann - oder etwa doch nicht?
Übrigens, die Kinder haben jede Menge Spass im Kinderhaus!
Was wird von den Eltern erwartet?
Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Montessori-Pädagogik.
Was sind das für Würfel auf der Startseite?
Bei den beiden Würfeln handelt es sich um den Trinomischen und den Binomischen Würfel. Das sind Montessori-Materialien, die Arithmetik und Geometrie verbinden, die aber (wie alles Montessori-Material) auch der Entwicklung der sensomotorischen Intelligenz dienen.
Im Kinderhaus wenden wir diese Würfel vor allem als Sinnesmaterial an, wohl wissend, was das Kind noch alles damit entdecken kann, wenn es dazu bereit ist…
Der Binomische Würfel
Der Binomische Würfel besteht aus 8 Teilen: zwei kleineren Würfeln und sechs Quadern. Zusammengenommen bilden alle Teile einen Kubus mit der Seitenlänge a + b und für das Volumen dieses Kubus gilt: (a + b)³ = a³ + b³ + 3a²b + 3ab²
Das Kind beginnt den Aufbau mit dem grössten Würfel. Durch aneinanderfügen gleichfarbiger Flächen erfährt das Kind das Wesen der Dreidimensionalität, indem es in drei Richtungen weiterbaut. Je nach Entwicklungsstand des Kindes kann es jedes Einzelteil mit Zahlen oder Buchstaben benennen und berechnen, z.B. 4´4´3 oder 4²´3 oder a´a´b oder a2b. Damit bereitet der Binomische Würfel das Kind auch visuell auf
Der Trinomische Würfel
Der Trinomische Würfel besteht aus 27 Teilen: drei kleineren Würfeln und 24 Quadern. Zusammengenommen bilden alle Teile einen Kubus mit der Seitenlänge a + b + c und für das Volumen dieses Kubus gilt: (a + b + c)³ = a³ + b³ + c³ + 3 a²b + 3a²c + 3 ab² + 3 ac² + 3 bc² + 3 b²c + 6abc
Ziel und Handhabung dieses Würfels entsprechen dem Binomischen Würfel. Durch die hohe Anzahl der Teile sind jedoch das Zusammenbauen und die Rechenmöglichkeiten viel komplexer.